
Dokumentarfilm, 70 Min, 2023
EINE HAND DIE ANDERE ist ein dokumentarisches Kammerspiel über Hilfe, Selbstbestimmung und die fragile Balance zwischen Nähe und Distanz.
Martina sitzt im Rollstuhl. Um ihr Leben selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden führen zu können, ist sie auf persönliche Assistenz angewiesen. Als Sandra neu bei ihr anfängt, beginnt ein vorsichtiges Annähern. Schritt für Schritt entwickeln die beiden ein Zusammenspiel, das ihren Alltag erst möglich macht.
Sandra führt die Bewegungen aus, die Martina machen will, aber nicht kann. Martina gibt die Anweisungen, Sandra folgt. Zwischen ihnen entsteht ein sensibles Machtgefüge, das ständig neu austariert werden muss: zwischen Zurückhaltung und Präsenz, zwischen Fürsorge und professioneller Distanz. Martina wiederum ringt permanent darum, die Kontrolle über ihr eigenes Leben zu behalten – und sich gleichzeitig mit der Abhängigkeit von Hilfe zu arrangieren.

In der extremen Intimität dieser Beziehung werden sowohl Zärtlichkeit als auch Härte sichtbar. Jeder Handgriff ist Teil eines ritualisierten Ablaufs, jeder Bewegungswechsel ein Akt gegenseitigen Vertrauens. Der Alltag wird zu einem fragilen Tanz, der beiden Frauen viel abverlangt – körperlich, emotional und strukturell.
Der Film bleibt konsequent in der Enge von Martinas Wohnung und folgt den stillen Aushandlungen zwischen den Protagonistinnen mit langen, beobachtenden Einstellungen. Ein bewusst langsamer Erzählrhythmus macht die besondere Zeitlichkeit von Martinas Leben erfahrbar und lässt Raum für das, was sonst oft unsichtbar bleibt.
EINE HAND DIE ANDERE ist der erste Film in Co-Regie von Lenna Fichter und Janis Westphal. Lennas persönlicher Zugang – sie arbeitete selbst mehrere Jahre als Assistentin bei Martina – verbindet sich mit Janis’ beobachtendem Blick von außen. Gemeinsam entsteht ein intimer, politischer Film über Körper, Beziehungen und leise Kämpfe, die im Alltag geführt werden.
Buch, Regie & Produktion
Lenna Fichter, Janis Westphal
Kamera
Nina Kunz
Schnitt
Marisol B. Lima
Sounddesign und Mischung
Nils Plambeck
Farbkorrektur
Ben Parker
Dramaturgische Beratung
Christiane Büchner
05.2024
DocSydney Film Festival, Australien
05.2024
Cannes Film Week Festival, Frankreich
04.2024
Ghent Viewpoint Film Festival, Belgien
02.2024
Doc42 Screenings, Deutschland
01.2024
Martinique IFF, Martinique, Frankreich
12.2023
Cinemaking IFF, Bangladesh



12.2023
Lift-Off Filmmaker Sessions, GB
12.2023
First Time Filmmakers Sessions, GB
11.2023
Manhatten Independent Film Festival, USA
09.2023
Willkommen Zuhause IFF, Deutschland
08.2023
Ierapetra IFF, Kreta, Griechenland
03.2023
Kalakari IFF, Indien
EINE HAND DIE ANDERE ist ein dokumentarisches Kammerspiel über Hilfe, Selbstbestimmung und die fragile Balance zwischen Nähe und Distanz.
Martina sitzt im Rollstuhl. Um ihr Leben selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden führen zu können, ist sie auf persönliche Assistenz angewiesen. Als Sandra neu bei ihr anfängt, beginnt ein vorsichtiges Annähern. Schritt für Schritt entwickeln die beiden ein Zusammenspiel, das ihren Alltag erst möglich macht.
Sandra führt die Bewegungen aus, die Martina machen will, aber nicht kann. Martina gibt die Anweisungen, Sandra folgt. Zwischen ihnen entsteht ein sensibles Machtgefüge, das ständig neu austariert werden muss: zwischen Zurückhaltung und Präsenz, zwischen Fürsorge und professioneller Distanz. Martina wiederum ringt permanent darum, die Kontrolle über ihr eigenes Leben zu behalten – und sich gleichzeitig mit der Abhängigkeit von Hilfe zu arrangieren.
In der extremen Intimität dieser Beziehung werden sowohl Zärtlichkeit als auch Härte sichtbar. Jeder Handgriff ist Teil eines ritualisierten Ablaufs, jeder Bewegungswechsel ein Akt gegenseitigen Vertrauens. Der Alltag wird zu einem fragilen Tanz, der beiden Frauen viel abverlangt – körperlich, emotional und strukturell.
Der Film bleibt konsequent in der Enge von Martinas Wohnung und folgt den stillen Aushandlungen zwischen den Protagonistinnen mit langen, beobachtenden Einstellungen. Ein bewusst langsamer Erzählrhythmus macht die besondere Zeitlichkeit von Martinas Leben erfahrbar und lässt Raum für das, was sonst oft unsichtbar bleibt.
EINE HAND DIE ANDERE ist der erste Film in Co-Regie von Lenna Fichter und Janis Westphal. Lennas persönlicher Zugang – sie arbeitete selbst mehrere Jahre als Assistentin bei Martina – verbindet sich mit Janis’ beobachtendem Blick von außen. Gemeinsam entsteht ein intimer, politischer Film über Körper, Beziehungen und leise Kämpfe, die im Alltag geführt werden.
Buch, Regie & Produktion
Lenna Fichter, Janis Westphal
Kamera
Nina Kunz
Schnitt
Marisol B. Lima
Sounddesign und Mischung
Nils Plambeck
Farbkorrektur
Ben Parker
Dramaturgische Beratung
Christiane Büchner



05.2024
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05.2024
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04.2024
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02.2024
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01.2024
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12.2023
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12.2023
Lift-Off Filmmaker Sessions, GB
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11.2023
Manhatten Independent Film Festival, USA
09.2023
Willkommen Zuhause IFF, Deutschland
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03.2023
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